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«Huggy»
Jörg Borghardt |
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Liebe Leute! Wer
ist deutscher Meister? BVB Borussia! Das zurückliegende Jahr 2011 war von vielen guten Gigs geprägt, sei es solo, mit den "Huggy J.B. Allstars" oder anderen Band- und Sessionprojekten. Einmal mehr durfte ich quer durch die Republik als auch im Ausland (Frankreich, USA) unterwegs sein, 129 Mal insgesamt, so dass es einmal mehr ein abwechslungsreiches Jahr in Sachen Musik für mich war! Ich möchte mich wiederum bei allen bedanken, die zu meinen/unseren Konzerten gekommen sind und die nach wie vor für Livemusik zu begeistern sind. Ansonsten ist von meinen Tonträger-Veröffentlichungen einstweilen die CD "Something to try" der Huggy J.B. Allstars lieferbar (32 min./ 10 Euro incl. Versand). BluesNews (2/2004) schreibt im übrigen über diese CD: "Spielfreude und Können einwandfrei zu hören". Darüber hinaus wurde mit meiner Beteiligung die CD "Bike For Peace" der Friedensbewegung veröffenlicht, wo neben Konstantin Wecker, dem Brecht Eisler Chor u.v.a. die "Huggy J.B. Allstars" vertreten sind. Was
die so genannten sozialen Netzwerke betrifft, so habe ich seit März
2008 auch eine Seite beim Musikerportal von myspace.
Während die Songs meiner neuen CD demnächst hier zu hören
sein werden, könnt Ihr Euch auf der myspace-Seite neben vier Songs
auch Fotos aus meinem bisherigen Musikerleben ansehen und Euch gerne als
Cyberfreund "adden". Allerdings möchte ich den myspace-Hype
nicht unkritisch betrachten. Gehört der Laden seit geraumer Zeit
doch einem gewissen Rupert Murdoch, der auch einige - vorsichtig formuliert
- ultrakonservative Fernsehsender sein Eigen nennt und die über die
myspace-Plattform getätigte Kommunikation mit Sicherheit nicht auschließlich
für sich behält! Einfacher kann schließlich nicht beobachtet
werden, wer mit wem und wieso und warum... Ansonsten wurden die Seiten
vom Betreiber neu formatiert, was auch bei meiner Seite bedeutet, dass
alle persönlichen psychedelisch bunten Formatierungen und Layouts
gelöscht wurden. Generell ist myspace mittlerweile sehr unübersichtlich
geworden und hat sich damit offensichtlich keinen Gefallen getan. Für
viele hat es seinen Reiz verloren. Was
Sessions betrifft, kann dem Blues zugeneigten Publikum in Dortmund zur
Zeit leider keine Session ans Herz gelegt werden. Allerdings gibt es seit
dem Sommer 2007 unter der allgemeinen Bezeichnung "Beat Session"
eine erfrischend undogmatische Session jenseits der subventionierten Jazzszene
mit einer wirklich guten Stimmung. Seit August 2007 wird die Session jeden
Mittwoch ab 22.00 Uhr von einer Hausband "supportet", die aus
Kay Unrath (git., voc.), Stefan Kretschmer (bass, voc.), Michael Steinke
(drums) und meiner Wenigkeit am Flügel und anderen Keyboards (Hammond)
besteht. Für den guten Ton am Mischer sorgt seither Alex Schönert. Seit Mai 2011 ist die Session in der "Hafenliebe" unterhalb des Dortmunder Hafenamtes in der Matthiesstraße vor Anker gegangen. Zuvor waren vier tolle Jahre Session im "Legato" zu Ende gegangen. Unser herzlicher Dank für die hervorragende und liebevolle Unterstützung in diesen vier Jahren geht an die Veranstalter Titus und Babett Wallek, die uns auch geholfen haben, mit der "Hafenliebe" einen neuen Ort für die Session zu finden. Eine Vielzahl von Musikern und Musikerinnen und ein weiterhin begeisterungsfähiges Publikum (im Schnitt 120 Zuschauer) tragen auch hier dazu bei, dass jeden Mittwoch bis jeweils 3.00 Uhr morgens zwischen Rock, Psychedelic, Blues, Jazz und Ethno auf hohem Niveau so ziemlich alles möglich ist, ohne dass eine "Musikerpolizei" limitierend wirkt. Jeden ersten Mittwoch im Monat gibt es auch einen Acoustic Set sowie regelmäßig in der oberen Etage auch einen Dancefloor mit wechselnden DJs. In der Sessionlandschaft des Ruhrgebiets ist diese Session seit Jahren sicherlich einzigartig. Jede/r ist herzlich willkommen! In Sachen "Blues" gibt es im Kulturcafè der Bochumer Ruhr Uni jeden ersten Freitag im Monat die wohl dienstälteste Session im Ruhrgebiet. Im Essener "Kulturzentrum Grend" findet seit 2006 ebenso eine empfehlenswerte Bluessession statt. Bassist und Organisator Udo Marx hat bislang durchweg hervorragende Gäste gewinnen können, die dort jeweils am ersten Samstag im Monat vor dem geneigten und zahlreichen Publikum musizieren. Von der Session am 9. Februar 2008 hat Gitarrist Edwin Denninger im Übrigen ein kurzes Video (u.a. auch mit Rüdiger Wilke, sax und meiner Wenigkeit am Piano) ins Netz gestellt. Weitere Bluessessions wie die im "Katzenbusch" in Herten (jeden zweiten Freitag im Monat) oder im Bottroper "Cottage" (jeden letzten Sonntag im Monat) entwickelten sich zuletzt ebenfalls hervorragend, was die Anzahl der teilnehmenden Musiker und die Stimmung im Publikum betrifft. Außerdem gibt es eine weitere sehr schöne Session im Essener "Sailor's Pub". Auf dieser zuletzt sogar mit einem Kulturpreis versehenen Veranstaltung spiele ich seit einiger Zeit auch des Öfteren. Man sieht sich. Bis die Nächte. Euer "Huggy" Jörg Borghardt |
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